systemische Praxis Burgwedel

Carola Staat
 

Infobrief zum ersten Gespräch  


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

in diesem Brief möchte ich Ihnen vorstellen, was Sie in unserem ersten Gespräch erwartet. Die folgenden Fragen können Sie auf unser Gespräch vorbereiten.

1. Was muss ich Ihrer Meinung nach zu Ihrem Thema wissen?
Ich möchte Ihre Lebenssituation und das Thema, das Sie zurzeit beschäftigt, gerne kennen lernen. Ich werde Sie also ausführlich und detailliert danach fragen.
2. Wie lauten Ihre Ziele?
Ihre Ziele interessieren mich sehr genau!
Meine Erfahrung ist, dass gerade die genaue Kenntnis der Ziele oft schon die „halbe Miete“ ist.
Stellen Sie sich vor: Das Problem oder die Probleme wären zu Ihrer Zufriedenheit gebessert oder gelöst. Sie würden also am Ende unserer Arbeit sagen:
„Danke Frau Staat, ich benötige die Gespräche bei Ihnen nun nicht mehr! Ich bin jetzt genau da, wo ich hinwollte!“
Wo genau sind Sie dann? Wie sind Sie dann? Wie sind dann Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen? Ihre Arbeit? Ihre Freizeit?
Gerne können Sie mir Ihre Gedanken dazu (wenn Sie möchten auch in schriftlicher Form) zu unserem ersten Gespräch mitbringen.
3. Was haben Sie schon alles getan, um Ihre Ziele zu erreichen und/oder das Problem zu lösen? Und mit welchem Erfolg?
Dies interessiert mich, weil ich aus Ihren Antworten erkennen kann, was Sie an Erfahrungen gesammelt haben und wie Sie das Problem vielleicht schon bessern konnten.
Dann interessiert mich, was wir über Ihre bewussten oder unbewussten Möglichkeiten herausfinden können, noch weitere Besserungen zu erzielen.
Vielleicht haben Sie auch etwas getan, um eine Besserung zu erzielen und es ist dabei eher eine Verschlechterung herausgekommen. Auch dafür interessiere ich mich, weil ich mit Ihnen solche „Verschlimmbesserungen“ künftig vermeiden können will.
4. Welche positiven Veränderungen hat es möglicherweise bis zu unserem ersten Gespräch gegeben?
60 - 70% aller Menschen, die einen Beratungs- oder Therapietermin ausgemacht haben, geben beim ersten Termin an, dass das Problem sich jetzt etwas anders und zwar gebessert darstellt. Vermutlich spielt es eine Rolle, dass man sich nach dem Festlegen des ersten Termins besonders Gedanken darüber macht, wie der/die Therapeut/in es mit einem zusammen schaffen wird, eine Besserung zu erzielen und das Problem zu lösen. Dadurch entstehen neue Gedanken, Erkenntnisse oder neue Verhaltensweisen, die zu Besserungen führen. Ich möchte Sie bitten, darauf zu achten, welche positiven Veränderungen Ihnen evtl. bis zu unserem ersten Termin auffallen.

Mit freundlichen Grüßen
Carola Staat